Announcement SOI 2015

The IOI in Taiwan was the end of the olympic year 2014. A new Olympiad-in-Informatics year is beginning soon and you will get access to the tasks for the first round of SOI 2015 on October 1, 2014. L'IOI à Taiwan était la fin de l'année olympique 2014. C'est aussi le début d'une nouvelle année pour les Olympiades d'Informatique. Les tâches du premier tour de la SOI 2015 seront disponibles dès le 1er octobre 2014.

Young computer enthusiasts can show their programming skills until November 30th and exchange their ideas with others. If you are amongst the best participants, you can win prizes, a spot in our training camp in Davos or even a ticket to the International Olympiad in Informatics 2015 held in Kazakhstan.

Agenda SOI 2014/2015

Start of First Round October 1, 2014
SOI-Workshop at ETH Zurich October 17 - 19, 2014
SOI-Workshop at EPF Lausanne October 31 - November 2, 2014
End of First Round November 30, 2014
Workshop for Teachers at STIU January 23, 2015
SOI Day January 24, 2015
Davos Camp February 9 - 14, 2015
Second Round Theory February 28, 2015
Second Round Practice March 13-15, 2014
Swiss Finals April 17 - 18, April 24 - 25, 2015
IOI in Almaty, Kazakhstan July 19 - 26, 2014

Details regarding the participation and the workshops will be published in Mid-September.

If you have any questions, just post it in our forum or send an email to info@soi.ch.

Benjamin Schmid gewinnt Bronze für die Schweiz an der IOI in Taiwan!

 IOI14Gruppenbild_mit_Flagge.jpg?300 An der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) 2014 in Taipeh (Taiwan) gewann Benjamin Schmid (Kantonsschule Obwalden, OW) aus Sarnen eine Bronzemedaille. An zwei Wettkampftagen lösten über 300 junge Informatiktalente aus der ganzen Welt insgesamt sechs knifflige Programmieraufgaben. Die Schweizer Delegation wurde komplettiert von Fabian Lyck (Gymnasium Neufeld, BE) aus Ittigen, Timon Stampfli (Kantonsschule Uster, ZH) aus Wangen bei Dübendorf und Raphael Fischer (Alte Kantonsschule Aarau, AG) aus Schafisheim. Fabian Lyck verpasste nur knapp eine zweite Bronzemedaille.

IOI14Benjamin.jpg?300 „Ich hoffte auf eine Bronzemedaille und freue mich sehr, dass es geklappt hat“ so Benjamin Schmid, der dieses Jahr zum zweiten Mal die anspruchsvolle Qualifikation an eine IOI geschafft hatte. „Benjamin zeigte eine sehr solide Leistung und er konnte in allen sechs Aufgaben Punkte erzielen“ lobt der Präsident der Schweizer Informatik-Olympiade (SOI) Daniel Graf. „Die Aufgaben an einer IOI lassen sich nicht auf ein Standardproblem reduzieren, sondern benötigen clevere Ideen“ so Graf weiter. „Die Schwierigkeit der Aufgaben war wie erwartet hoch“ ergänzt denn auch Timon Stampfli. Der 17-Jährige kann sich gute Chancen auf eine erneute Teilnahme – vielleicht verbunden mit einem Medaillengewinn - im 2015 ausrechnen.

Knifflige Aufgaben mit lokalem Touch

 IOI14Pruefung.jpg?300 „Am besten gefiel mir die Aufgabe ‚Gondelbahn‘, die viele schöne Teilaufgaben enthielt“ so Fabian Lyck. Er löste alle mit Bravour und erreichte die maximalen 100 Punkte für diese Aufgabe, in der die Gondelsequenzen der Mao-Kong Seilbahn – einer bekannten taiwanesischen Sehenswürdigkeit – zu überprüfen und defekte Gondeln auf eine vordefinierte Art und Weise zu ersetzen waren. Überhaupt wiesen die Aufgaben alle einen lokalen Bezug zum Gastland auf. Der Lösungsalgorithmus erzielt nicht nur Punkte für die richtige Lösung sondern auch Effizienz und Schnelligkeit des Programms fliessen in die Bewertung ein.

Förderung von Nachwuchskräften

Nebst dem primären Ziel der Informatik-Olympiade - der Förderung von Informatik- Nachwuchskräften - steht auch der kulturelle und wissenschaftliche Austausch im Fokus. Die Teilnehmenden tauchen in das Gastland ein und erhalten eine Plattform, um sich mit informatikbegeisterten Jugendlichen aus allen Kontinenten auszutauschen. „Der Kontakt mit Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Welt hat mir sehr gefallen“ so Raphael Fischer. So manche Freundschaft begann an der IOI, die ein Informatikerleben lang hielt.

Weitere Informationen und Bilder:

IOI Blog from Taiwan

http://www.soi.ch/blog/wp-content/uploads/2014/07/IMG_4856.jpg?400 Our Swiss delegation for the International Olympiad in Informatics has arrived in Taiwan. Taipei is full of colorful temples, spicy dishes and interesting streets. Our team lets you know more about their trip on our blog:

SOI-IOI-Blog 2014

During the contest you can follow the official live scoreboard:

Live-Ranking IOI 2014

CEOI 2014

CEOI14Gruppenbild.jpg Der Berner Fabian Lyck (Gymnasium Neufeld, BE) aus Ittigen hat an der Zentraleuropäischen Informatik-Olympiade (CEOI)in Deutschland eine Bronzemedaille gewonnen. Diese Medaille ist bereits die dritte für die Schweiz an diesem Informatikwettbewerb für Jugendliche aus Europa. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Bronzemedaille“ so Fabian Lyck, „obwohl ich auf eine Silbermedaille gehofft hatte“, fügt er hinzu. Da es für den Berner bereits die zweite Teilnahme an diesem hochstehenden Wettbewerb war, waren diese Hoffnungen durchaus berechtigt. Das Schweizer Team an der CEOI, die vom 18. – 24. Juni in Jena (Deutschland) stattfand, wurde komplettiert von Timon Stampfli (Kantonsschule Uster, ZH) aus Wangen bei Dübendorf und den Brüdern Ian und Elias Boschung (Collège St. Michel resp. Oberschule Düdingen, FR) aus Düdingen. Das Niveau an diesem Informatikwettbewerb ist hoch und eine Teilnahme an der CEOI gilt als Test für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI), die jedes Jahr mit über 80 teilnehmenden Nationen stattfindet. Die Teilnehmenden mussten mehrere Programmieraufgaben lösen, so etwa ein Programm schreiben, in dem eine Agentin verhindert, dass ein Bösewicht dem CEOI-Server die Stecker zieht, dies allerdings mit möglichst kleinem Zeitaufwand, da die Agentin so lange wie möglich beim Frühstück verweilen will. Die Bronzemedaille für die Schweiz ist deshalb ein besonderer Erfolg, weil die übrigen Teilnehmenden praktisch ausnahmslos aus Schulsystemen kommen, die die Informatik als obligatorisches Schulfach kennen, was in der Schweiz noch nicht der Fall ist.

Fotogalerie

SOI Finalrunde 2014: Viermal Gold und die Tickets für Taiwan!

Am Final der Schweizer Informatik-Olympiade 2014 vom Samstag in Zürich gewannen Benjamin Schmid (Kantonsschule Obwalden, OW) aus Sarnen, Fabian Lyck (Gymnasium Neufeld, BE) aus Ittigen, Timon Stampfli (Kantonsschule Uster, ZH) aus Wangen bei Dübendorf und Raphael Fischer (Alte Kantonsschule Aarau, AG) aus Schafisheim Gold und qualifizierten sich damit für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI) 2014 in Taipei (Taiwan). Weiter gewannen Jugendliche aus den Kantonen AG, BS, FR, LU und ZG je vier Silber- und je vier Bronzemedaillen.

„Die Plätze zwei und drei wechselten noch mehrmals in der letzten halben Stunde des Finals“ so Daniel Graf, Präsident der Schweizer Informatik-Olympiade (SOI). Für Spannung bis zur letzten Minute war also gesorgt, insbesondere deshalb, weil es für die vier Goldmedaillengewinner um die Qualifikation an die Internationale Informatik-Olympiade (IOI) 2014 in Taiwan ging. Neben dem Team für die IOI 2014 qualifizierten sich vier weitere Junginformatiker für die Teilnahme an einem weiteren internationalen Wettbewerb: An der Central European Olympiad in Informatics (CEOI) in Jena (Deutschland) werden Fabian Lyck, Timon Stampfli sowie die beiden Brüder Ian und Elias Boschung (Collège St. Michel, bzw. Oberschule Düdingen, FR) aus Düdingen teilnehmen. Die beiden Brüder kamen in die Kränze, weil der fünftplatzierte Lorenz Widmer (Neue Kantonschule Aarau, AG) aus Seengen und die sechstplatzierte Hanna Müller (Gymnasium Kirschgarten, BS) aus Basel aus terminlichen Gründen verzichten müssen.

IOI-Team Team-Photo
Benjamin Schmid, Kantonsschule Obwalden, OW
Fabian Lyck, Gymnasium Neufeld, BE
Timon Stampfli, Kantonsschule Uster, ZH
Raphael Fischer, Alte Kantonsschule Aarau, AG

Programmieren auf asiatisch soi14-silver-medals.jpeg?250 An zwei Finalwochenenden lösten die Teilnehmenden 16 Programmieraufgaben. So bestand eine der anspruchsvollen Aufgaben darin, mittels eines selbstgeschriebenen Programms Fehler auf Festplatten zu beheben. Andere Aufgaben nahmen spielerische Elemente auf, etwa asiatische Brettspiele – ein Vorgeschmack auf die Aufgaben, die an der IOI in Taiwan auf das Schweizer Team warten könnten, war durchaus beabsichtigt!

Autodidaktik pur  soi14-bronze-medals.jpeg?250 „Unsere Teilnehmenden brachten sich das Programmieren grösstenteils selber bei oder erlernten es aus Büchern, nicht an der Schule“ erklärt SOI-Präsident Graf. Informatik ist kein obligatorisches Schulfach im Schweizer Schulsystem, was die Organisatoren vor besondere Herausforderungen stellt. Mehrere Trainingsveranstaltungen verteilt über das ganze Jahr dienen dazu, die Teilnehmenden auf ein international kompetitives Niveau zu bringen. Mit ihrer Tätigkeit leistet die SOI einen Beitrag, den Fachkräftemangel im Bereich der Informatik abzufedern. Und für die besten vier verbindet sich damit das Nützliche mit dem Angenehmen: Ihnen steht – für viele von Ihnen das erste Mal – eine unvergessliche Asienreise bevor.

Der Verband der Schweizer Wissenschaftsolympiaden hat eine Medienmitteilung zum SOI-Final herausgegeben: Medienmitteilung SOI Final 2014.

Weitere Fotos zum SOI-Final gibt es hier und hier.

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